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Gerade in der kalten Jahreszeit hält das Radfahren fit, gesund und schön: Es stärkt mitunter das Immunsystem, verbrennt Kalorien und hebt die Stimmung. Die ersten paar Minuten auf dem Sattel ist es möglicherweise noch eisig. Doch der Wechsel zwischen dem Kältereiz beim Losfahren und dem Warmwerden beim Treten stärkt das Immunsystem und hat eine ähnlich positive Wirkung auf die körpereigenen Abwehrkräfte wie ein Saunabesuch. Wichtig ist nur, dass man nach der Radtour trocken ist und nicht friert. Am besten hilft ein warmes Getränk, denn nicht jeder wird die Gelegenheit haben, auf der Arbeit heiß zu duschen. Trinken ist auch deshalb wichtig, weil der Körper im Winter beim Radfahren fast genauso viel Flüssigkeit verliert wie im Sommer. Gerade bei kalter, trockener Winterluft müssen die Lungen die Luft stark anfeuchten. Schnelles Treten - und zwar 70-80 Umdrehungen pro Minute - bringt den Kreislauf in Schwung und sorgt für warme Füße. Wer täglich 25 Minuten zur Arbeit fährt und das viermal in der Woche, tut damit seiner Gesundheit nachweislich Gutes. Entscheidend ist aber nicht die Zeit, die man auf dem Sattel sitzt, sondern die Zeit, die man die Beine bewegt. Deshalb: leichten Gang einlegen und viel treten.

Fest steht: Wer auch im Winter regelmäßig aufs Fahrrad steigt, tut nicht nur der Umwelt, sondern auch sich selbst einen Gefallen.