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Um im Winter Ihre Heizkosten zu senken, müssen Sie nicht mit Mütze, Schal und Wollsocken in der Wohnung sitzen. Allein durch richtiges Heizverhalten und die optimale Einstellung der Heizung können Sie Ihre Heizkosten deutlich senken.

Jedes Grad zählt

Quelle: pixabay / PublicDomainPictures

Die richtige Einstellung der Raumtemperaturen ist wichtig. Denn eine Absenkung um ein Grad Celsius spart rund sechs Prozent der Heizenergie. Das bedeutet durch eine Reduzierung der Raumtemperatur von 24 °C auf 20 °C lassen sich die Heizkosten um bis zu 25 % senken. Die Raumtemperatur sollte immer der Nutzung angepasst werden.

Übliche Temperaturen sind:

  • Bewohnte Räume und Kinderzimmer: 20 °C
  • Bad: 22 °C
  • Schlafzimmer und Nebenräume: 16 °C

Nachts und bei Abwesenheit sollte in allen Räumen die Temperatur abgesenkt werden. 16 °C dürfen allerdings nicht unterschritten werden, da es sonst zu Schimmelbildung kommen kann. 

Ist Ihre Heizung ein Dauerläufer?

Klar, wollen Sie morgens nicht in ein ausgekühltes Badezimmer kommen. Aber Dank programmierbarer Thermostate müssen Sie das auch nicht. Denn mit diesen Sparhelfern können Sie genau einstellen, wann welcher Heizkörper hoch- oder heruntergeregelt werden soll. Sie sorgen dafür, dass die Wohnung nicht unnötig geheizt wird, wenn Sie in der Arbeit sind und dass die Heizung kurz vor Feierabend wieder automatisch anspringt damit sie in eine warme Wohnung kommen – ganz ohne lästiges Rauf- und Runterdrehen der Heizkörper. So können Sie ganz bequem Energie sparen. Denn in einer 150 m²-Wohnung lassen sich durch den Austausch von 15 Jahre alten Thermostatventilen pro Jahr bis zu 135 € Heizkosten einsparen

Quelle: www.co2online.de

Weitere Vorteile der programmierbaren Thermostatventile sind der niedrige Preis und die leichte Montage. Es gibt sie bereits ab 15 €, moderne Funkthermostate, mit denen sich mehrere Geräte gleichzeitig programmieren und einstellen lassen, ab 30€. Bei Funkthermostaten sollten Sie allerdings nicht nur auf den Preis sondern auch auf die Funktionen und das Zubehör der Thermostate achten: So gibt es beispielsweise Tür- und Fensterkotakte welche dafür sorgen, dass Energieverluste beim Lüften verringert werden indem der Thermostat bei geöffnetem Fenster automatisch heruntergeregelt wird. Außerdem können moderne Funkthermostate über eine App mit dem Smartphone auch von unterwegs gesteuert werden.

Energieverluste vermeiden

Möbel sollten nicht direkt vor der Heizung stehen, denn sie verhindern, dass sich die Wärme im Raum ausbreitet. Dies gilt auch für Wäschestücke oder Handtücher, die zum Trocknen über den Heizkörper gehängt werden. Wenn Vorhänge den Heizkörper verdecken, kann es sogar sein, dass ein Großteil der Wärme direkt wieder über die Fenster nach draußen geleitet wird. Indem Sie Ihre Rollläden nachts schließen, können Sie Wärmeverluste durch das Fenster verringern. Entlüften Sie regelmäßig Ihre Heizkörper. Denn Luft im Heizsystem sorgt dafür dass das Wasser im System nicht mehr ausreichend zirkulieren kann.