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Frischer Kaffee am Morgen, dazu ein Schuss Milch, nachmittags dann eine Tasse Tee…. als stille, fleißige Mitarbeiter leisten Kühlschrank, Kaffeemaschine, Wasserkocher und Co. ihre Dienste in der Büroküche und auch zu Hause. Aber: Manche dieser Geräte fressen unbeachtet ganz schön viel Strom.

Grundsätzlich gilt:

  • Da viele Elektrogeräte auch ausgeschaltet Strom verbrauchen, sollten Sie bei Wasserkocher, Kaffeemaschine, Toaster und Mikrowelle nach Gebrauch oder spätestens nach Feierabend den Stecker ziehen, um Standby-Verluste zu vermeiden. Nutzen Sie dazu am besten abschaltbare Steckdosenleisten. Mit einem Klick ist alles aus.
  • Unter vielen Waschbecken in Teeküchen befindet sich ein Kleinboiler. Er sorgt permanent dafür, dass warmes Wasser bereit steht. Dieser sollte mit einer Zeitschaltuhr versehen werden, sodass er nur tagsüber in Betrieb ist.
  • Achten Sie beim Neukauf elektrischer Geräte auf die Energieeffizienz. Das zahlt sich langfristig aus.
  • Licht aus? In Teeküchen brennt das Licht oft den ganzen Tag, auch wenn gerade niemand im Raum ist. Schalten Sie deshalb beim Verlassen der Teeküche immer das Licht aus, um Strom zu sparen. 

Wasserkocher

Erhitzen Sie nur so viel Wasser, wie Sie wirklich brauchen. Denn je mehr Wasser im Kocher ist, desto höher ist der Energieverbrauch und desto länger müssen Sie auf Ihr heißes Wasser warten. Wichtig: Entkalken Sie den Wasserkocher regelmäßig, denn ein verkalkter Wasserkocher braucht mehr Strom. Am besten nutzen Sie dafür natürliche Entkalker wie Essig oder Zitronensäure.

Kaffeemaschine

Quelle: Pixabay /OpenClipart-Vectors

Wenn der gekochte Kaffee mit der Heizplatte der Kaffeemaschine warmgehalten wird, wird durch ständiges Aufheizen Energie verbraucht. Das Umfüllen in eine Thermoskanne spart Strom und bewahrt das Aroma. Optimal sind natürlich selbstabschaltende Kaffeemaschinen mit Thermoskanne. Greifen Sie beim Neukauf von Kaffeemaschinen nicht zu Kapselmaschinen. Die Erzeugung und Verwertung der Kapseln verursacht einen hohen Energie- und Ressourcenverbrauch und ist damit schlecht für die Umwelt und das Klima.

Kühlschrank

Im Bürokühlschrank lagert Milch für den Kaffee, das mitgebrachte Mittagessen oder der Joghurt für zwischendurch. Aber viele Kühlschränke sind zu kalt eingestellt und verbrauchen dadurch unnötig viel Energie. Laut Umweltbundesamt sind 7° C im Kühlschrank völlig ausreichend – auch im Sommer. Und noch etwas: Lebensmittel im Bürokühlschrank sollten immer mit Name und Datum beschriftet werden. So kann verhindert werden, dass Mitgebrachtes vergessen wird oder niemandem gehört und so schlecht wird. Denn auch Lebensmittelverschwendung ist eine Art der Energieverschwendung.

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