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In Deutschland werden pro Jahr über 800.000 Tonnen Druck- und Büropapier benötigt. Damit lässt sich der Eiffelturm 80 Mal aufwiegen oder ein Güterzug mit 600 Kilometern Länge befüllen.

Auch wenn im Büroalltag mittlerweile immer mehr Arbeitsschritte digitalisiert sind - ganz ohne Papier geht’s meist nicht. Indem man ein paar Dinge beachtet, lässt sich jedoch eine Menge Energie, Wasser und CO2 einsparen. Das entlastet die Umwelt und auch den Geldbeutel.

Hier ein paar Tipps:

  • Machen Sie den beidseitigen Druck und den Druck in Graustufen zu Ihren Standardeinstellungen.
  • Bei manchen Drucken bieten sich zwei Seiten pro Blatt an. Das spart zusätzlich Papier.

  • Muss wirklich der komplette Text gedruckt werden oder reicht es, nur einzelne Seiten oder die aktuelle Ansicht zu drucken?
  • Doch zu viel gedruckt? Werfen Sie nicht mehr benötigte Ausdrucke nicht gleich weg. Kleingeschnitten eignen sie sich prima als Notizzettel.
  • Wenn der Drucker für längere Zeit nicht benötigt wird, sollten Sie ihn ausschalten. Denn der größte Stromverbrauch bei Druckern erfolgt meist nicht beim Druckvorgang selber, sondern im Stand-by-Modus.

Nutzen Sie Recyclingpapier!

Recyclingpapier hat eine deutlich bessere Umweltbilanz als Frischfaserpapier. Es ist wesentlich weniger Energie und Wasser nötig, um Papier aus Altpapier herzustellen, als aus Holz.

Die erste Wahl beim Papierkauf sollte daher Recyclingpapier sein, am besten mit dem blauen EngelDer blaue Engel ist mit Abstand das anspruchsvollste Umweltzeichen für Papier. Die Voraussetzungen sind:

  • Die Papierfasern müssen zu 100% aus Altpapier bestehen.
  • Kein Einsatz von Chlor, optischen Aufhellern, halogenierten Bleichmitteln und weiteren Chemikalien in den Produktionsprozessen.

Früher war Recyclingpapier grau, hatte eine schlechte Qualität und war häufig sogar noch teurer als Frischfaserpapier. Das hat sich geändert.

Weiß - weißer - am weißesten

Recyclingpapier gibt es je nach Bedarf mit 60er bis 100er Weißegrad. Papier mit 100er Weißegrad ist optisch kaum von Frischfaserpapier zu unterscheiden. Aus ökologischer Sicht sollte Papier nur so weiß sein wie nötig. Denn je höher der Weißegrad, desto aufwändiger und energieintensiver ist die Herstellung.

Ein weiterer Pluspunkt: Hochwertiges Recyclingpapier mit einem Weißegrad von 80 oder geringer ist sogar günstiger als Frischfaserpapier.