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Ob beim E-Mail Versand, beim Nachrichten lesen oder bei der Kommunikation mit Freunden… Heutzutage ist es für uns völlig normal, das Internet täglich zu nutzen. Auf tausenden von Rechenzentren liegen die Daten, die wir uns zu Nutze machen und auf die wir zugreifen, um an die unterschiedlichsten Informationen zu kommen oder um in sozialen Netzwerken unterwegs zu sein. Damit wir zu jeder Tages- und Nachtzeit auf die Daten zugreifen können, sind die entsprechenden Server rund um die Uhr online.

Mit einem riesigen Nachteil: Sie verbrauchen Unmengen an Strom. Laut einer Studie von Greenpeace hätte das Internet - wenn es ein Land wäre - den sechstgrößten Stromverbrauch der Welt.

Wie hoch ist der CO2-Ausstoß einer Internetsuche?

Jeder kennt das: Man möchte etwas wissen und schon ist man im Internet auf einer der vielen Suchmaschinen, um eine Information zu erhalten. Zu den altbekannten Lexika-Bänden greifen heute nur die wenigsten Menschen.

Eine Abfrage über Suchmaschinen verursacht einen CO2-Ausstoß von ungefähr 0,2 Gramm. Das hört sich nicht viel an, wenn man aber die Masse an Anfragen betrachtet, die viele Suchmaschinen täglich erhalten, dann ändert sich das schnell. Nimmt man weltweit alle Google-Anfragen einer Stunde zusammen, ist der CO2-Ausstoß vergleichbar mit dem einer Autofahrt von 12.000 Kilometern.

Tipps zum grünen Klicken

E-Mail Verkehr im Büro

  • Anstatt der Mail an den Kollegen, der im gleichen Gebäude sitzt: Nutzen Sie die Gelegenheit und verschaffen sich Bewegung, indem Sie Ihr Anliegen persönlich besprechen
  • Vermeiden Sie wenn möglich große E-Mail-Anhänge: Versenden Sie stattdessen innerhalb Ihrer Verwaltung E-Mails mit Hyperlinks, also Verknüpfungen zu Dateien oder Ordnern. Das geht allerdings nur, wenn der andere auch Zugriff auf die Ordner / Dateien hat. So wird der Postfachspeicher nicht so schnell voll.
  • Außerdem ist das Versenden von E-Mails mit einer geringen Speichergröße weniger energieaufwändig.

Grüne Anbieter

  • Es gibt immer mehr Suchmaschinen und E-Mailanbieter, die auf Nachhaltigkeit setzen, ökologische Projekte unterstützen und ihre Rechenzentren mit Ökostrom betreiben. Einige Suchmaschinen gehen sogar noch einen Schritt weiter und bewerten wie ökologisch, fair und transparent die dahinter stehenden Unternehmen, Marken und Produkte sind.
  • Eine Übersicht über „grüne“ Suchmaschinen und E-Mailanbieter liefert SchrotundKorn.

Bye Bye Standby

  • Zwar benötigen die Geräte im Leerlauf oft nur wenige Watt, aber Kleinvieh macht schließlich auch Mist. Wenn Sie darauf achten, bei diesen Geräten nach Gebrauch immer den Stecker zu ziehen oder sie mit Hilfe einer schaltbaren Steckdosenleiste vom Netz zu nehmen, schont das Ihren Geldbeutel und das Klima
  • Bei Arbeitspausen ab 10 bis 15 Minuten dem Bildschirm eine „Auszeit“ gönnen. Bei längeren Arbeitspausen zusätzlich den Rechner herunterfahren und mithilfe der Steckdosenleiste ausschalten.