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Wasch- und Reinigungsmittel werden täglich im Haushalt eingesetzt, belasten die Umwelt jedoch durch den Eintrag von Chemikalien in Gewässer und den Geldbeutel durch den oft verschwenderischen Einsatz. Wie halten Sie nun Ihre Wohnung sauber und tun trotzdem etwas für die Umwelt und Ihren Geldbeutel? Das verraten Ihnen unsere Tipps für den nächsten Frühjahrsputz:

Weniger ist mehr

Wenn es um die Dosierung von Putz-, Wasch- und Spülmitteln geht, denken viele Menschen: „Mehr Reinigungsmittel = besseres Ergebnis.“ Doch das ist ein Trugschluss. Eine Überdosierung führt nicht zu einem besseren Ergebnis, sondern schadet der Umwelt und Ihrem Geldbeutel. Gehen Sie sparsam mit Putzmitteln um und beachten Sie den Dosierungshinweis auf der Packung.

Richtige Reinigungsmittel wählen

Beschränken Sie sich bei der Auswahl Ihrer Reinigungsmittel auf das Nötigste. Mit einem Allzweckreiniger, einem Handspülmittel, einer Scheuermilch und einem sauren Reiniger auf Basis von Zitronensäure lässt sich der gesamte Haushalt umweltschonend reinigen. Außerdem: Lassen Sie sich nicht von vermeintlichen Sparangeboten in die Irre führen. Es lohnt sich ein Blick auf die Dosierungsempfehlung. Reinigungsmittel-Konzentrate erscheinen auf den ersten Blick auf die Menge bezogen teurer, sind jedoch ergiebiger in der Zahl der Anwendungen und somit häufig preiswerter im Preis-Leistungs-Verhältnis.

Saubere Wäsche

Bei Waschmitteln sollten Sie zu Kompaktwaschmitteln oder Waschmitteln im Baukastensystem greifen. Bei letzterem können Sie die einzelnen Bausteine eines Waschmittels (Waschmittel, Enthärter, Bleichmittel) nach Bedarf dosieren. Flüssigwaschmittel belasten Kläranlagen und Gewässer wegen ihres höheren Tensidgehaltes stärker als kompakte Pulver. Weichspüler verursachen einen zusätzlichen Eintrag von Chemikalien in die Umwelt und sollten deshalb wenn möglich nicht benutzt werden.

Wenn schon in die Tonne – dann richtig!

Wenn Sie beim Putzen Müll beseitigen müssen, dann können Sie indirekt Energie sparen, indem sie richtig trennen. Denn trennt man den Müll richtig, erspart das der Umwelt bei rund 100 kg Altpapier, Altglas und Kunststoff und 1 kg Aluminium im Jahr etwa 100 kg CO2. Das vermeidet wiederum die Herstellung neuer Wertstoffe, die viel Energie benötigt. Also beim nächsten Frühjahresputz daran denken: Das Altpapier gehört in die Altpapiertonne, Altglas in den jeweils dafür vorgesehenen Glascontainer, Kunststoffe in den gelben Sack und alle Metalle auf den Wertstoffhof.