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 In der Weihnachtszeit erhellen zahlreiche Lichterketten Balkone, Vorgärten und natürlich die Weihnachtsbäume. Strahlende Weihnachtssterne hängen an den Fenstern und auf den Fenstersimsen finden sich leuchtende Weihnachtsdekorationen. Die vielen Lichter in der Weihnachtszeit sorgen durchaus für gemütliche Stimmung, aber leider auch für hohe Stromkosten. Schätzungen eines Energieunternehmens zufolge braucht die gesamte Festbeleuchtung in Deutschland so viel Strom wie eine 250.000-Einwohner-Stadt im Jahr. Hier ein paar Energiespartipps für die besinnliche Zeit:

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt

Quelle: Pixabay / Christoph Sauer

Auch wenn es Lichterketten mit Glühlämpchen bei uns mittlerweile nicht mehr zu kaufen gibt – in vielen Schränken, Kisten und Kellern lagern sie noch und werden zur Weihnachtszeit wieder hervorgeholt. Doch die alten Lichterketten sind im Vergleich zu modernen LED-Lichterketten wahre Stromfresser.

Bei einer Brenndauer von 12 Stunden pro Tag über 2 Wochen verursacht eine LED-Lichterkette mit 200 Lämpchen nur Stromkosten von ungefähr 50 Cent. Eine Lichterkette mit Glühlämpchen bringt es dagegen auf fast 7 Euro. Das mag auch nicht nach viel klingen, aber wenn man bedenkt, dass die Lichterketten jedes Jahr aufgehängt werden, meist mehr als nur zwei Wochen in Betrieb sind und oft nicht nur eine, sondern gleich mehrere Lichterketten die Wohnung oder den Garten erhellen, summiert sich das schnell.

Deshalb ist es clever, auf LED umzustellen. Diese sind langlebiger, stromsparender und es gibt sie mittlerweile in unterschiedlichen Lichtfarben.

Ob LED- oder Glühlämpchen, generell gilt: Beleuchtung sollte sparsam eingesetzt werden. Mitten in der Nacht oder am helllichten Tag bewundert die Lichter kaum einer. Deshalb die Lichterketten nur anschalten, wenn jemand zu Hause ist oder die Leuchtstunden per Zeitschaltuhr festlegen. Tipp: LED-Lichterketten gibt es auch mit integrierter Zeitschaltuhr.

In der Weihnachtsbäckerei

Quelle: Pixabay /Rita

In der Weihnachtszeit wird viel gebacken. Auch das erhöht den Stromverbrauch. Beim Plätzchenbacken sollten Sie den Ofen nicht auf Ober- und Unterhitze einstellen, denn so wird nur je ein Blech gar. Besser ist es, wenn Sie die Umluftfunktion nutzen, denn so lässt sich auf mehreren Ebenen gleichzeitig backen. Verzichten Sie auf das Vorheizen des Backofens. Das spart bis zu 20% Energie. Also: Backofen an, Plätzchen rein und los geht’s!

Bei längerer Backzeit der weihnachtlichen Leckereien können Sie den Ofen zudem zehn Minuten früher ausschalten. Die Nachwärme reicht aus, das spart zusätzlich Energie.