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Fairtrade-Towns fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Akteuren aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich gemeinsam lokal für den fairen Handel stark machen. Das Engagement der vielen Menschen zeigt, dass eine Veränderung möglich ist, sowie jede und jeder etwas bewirken kann.

Für den Titel „Fairtrade-Town“ muss eine Kommune nachweislich fünf Kriterien erfüllen, die das Engagement für den fairen Handel auf allen Ebenen einer Kommune widerspiegeln. Die Bedingungen für die Zertifizierung sind folgende:

  1. Ratsbeschluss zur Unterstützung des fairen Handels
  2. Bildung einer lokalen Steuerungsgruppe
  3. Produkte aus fairem Handel in lokalen Einzelhandelsgeschäften und bei Floristen sowie in Cafés und Restaurants.
  4. Öffentliche Einrichtungen wie Schulen, Vereine und Kirchengemeinden setzen Informations- und Bildungsaktivitäten zu fairen Handel um und bieten Produkte aus fairem Handel an
  5. Die Steuerungsgruppe macht Öffentlichkeitsarbeit über die Aktivitäten zum Thema Fairtrade in der Kommune. Die lokalen Medien berichten über die Ereignisse vor Ort.

Ausgezeichnet seit 7. November 2019

Geschafft! Pforzheim ist Fairtrade-Town, ganz offiziell mit einer Urkunde von Fairtrade Deutschland! Feierlich hat Ehrenbotschafter Manfred Holz von Transfair e.V. die Urkunde im Stadtlabor an Bürgermeisterin Sibylle Schüssler übergeben. Wir danken an dieser Stelle der Steuerungsgruppe und all unseren Projektpartnern für den großen Einsatz!