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Pforzheim ist weiterhin „Fairtrade-Stadt“

Stadt baut Engagement für nachhaltige Verankerung von fairem Handel aus

Pforzheim und darf sich weitere zwei Jahre „Fairtrade-Stadt“ nennen. Nach der erstmaligen Auszeichnung im Jahr 2019 erfüllt die Stadt auch weiterhin alle fünf Kriterien der Kampagne von TransFair e.V. – und baut ihr Engagement weiter aus.

Vor drei Jahren ist Pforzheim von dem gemeinnützigen Verein TransFair e.V. erstmals für sein Engagement zum fairen Handel ausgezeichnet worden, wofür die Stadt fünf Kriterien erfüllen muss: Die Unterstützung des fairen Handels durch einen Beschluss des Gemeinderats; den Einsatz von Fairtrade-Produkten bei Ratssitzungen, kommunalen Veranstaltungen und Empfängen; eine Steuerungsgruppe zur Koordinierung aller Aktivitäten; Produkte aus fairem Handel in Geschäften und Gastronomie; sowie Bildungsarbeit durch die Zivilgesellschaft und Berichterstattung lokaler Medien über die Aktivitäten vor Ort.

Das Engagement in Fairtrade-Towns ist vielfältig: In Pforzheim sind regelmäßige Veranstaltungen, der digitale faire Einkaufsführer auf der städtischen Website, Bildungsangebote und die regelmäßige Kommunikation des Themas auch in den sozialen Medien nur einige Beispiele für erfolgreiche Projekte der letzten Jahre. „Wir verstehen die bestätigte Auszeichnung als Motivation und Aufforderung für weiterführendes Engagement “, sagt Sibylle Schüssler, „Wir planen Maßnahmen im Bereich der öffentlichen Beschaffung sowie Kooperationen und Projekte mit anderen Akteuren“. So will die Stadt etwa mit der Hochschule Pforzheim, die zeitnah als „Fairtrade-University“ zertifiziert werden möchte, den fairen Handel in der Region künftig gemeinsam voranbringen und Aktivitäten bündeln.

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