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Pforzheim ist weiterhin "Fairtrade-Stadt"

Pforzheim darf weitere zwei Jahre den Titel „Fairtrade-Stadt“ tragen

Steuerungsgruppe Fairtrade freut sich über die Rezertifizierung
©Stadt PforzheimFoto: STKPF

Vor vier Jahren ist Pforzheim von dem gemeinnützigen Verein TransFair e. V. erstmals für ihr Engagement zum fairen Handel ausgezeichnet worden. Die für die Auszeichnung zu erfüllenden Kriterien werden, wie im Jahr 2019 und 2021 weiterhin erfüllt, daher wurde die Stadt erneut rezertifiziert.

„Die erneute Auszeichnung ist eine motivierende Bestätigung für das große Engagement aller Akteurinnen und Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Wir arbeiten alle eng zusammen für das Ziel der nachhaltigen Verankerung des fairen Handels in Pforzheim“, freut sich Bürgermeisterin Sibylle Schüssler über die Verlängerung des Titels. „Ich bin stolz, dass Pforzheim dem internationalen Netzwerk der Fairtrade-Towns angehört. Wir setzen uns weiterhin mit viel Elan dafür ein, den fairen Handel mit all seinen Schwerpunkten auf lokaler Ebene zu fördern. So wird die Stadt einen wichtigen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten können.“ so Schüssler weiter.

Besonders erfreulich ist die Erweiterung der Steuerungsgruppe durch die Hochschule Pforzheim als Fairtrade University und den Jugendgemeinderat. Außerdem konnten seit dem Abflachen der Covid Pandemie im Herbst 2022 vermehrt Veranstaltungen zum fairen Handel stattfinden wie z.B. Tauschaktionen, Informationsstände, Stadtspaziergänge und eine faire Kaffeewoche mit vielen Akteurinnen und Akteuren der Steuerungsgruppe.

Verschiedene Aktionen für 2024 geplant

Auch 2024 sind verschiedene Aktionen geplant. So finden im Frühsommer erneut die Kaffeespaziergänge statt, die im letzten Jahr großen Anklang gefunden haben. Der Fokus liegt dieses Mal nicht nur auf fairem Kaffee und den Auswirkungen des Klimawandels auf Kaffee, sondern auch auf Geschlechtergerechtigkeit. Fairtrade hat 2016 eine Gender-Strategie verabschiedet, die durch gezielte Maßnahmen die Stärkung von Frauen ermöglichen soll. Hintergrund ist, dass besonders in armen Ländern ein Großteil der landwirtschaftlichen Arbeit von Frauen geleistet wird, diese jedoch kaum Gestaltungsmöglichkeiten haben. Daher fördert Fairtrade die Gleichstellung von Frauen und Männern indem Frauen dabei unterstützt werden innerhalb von Fairtrade-Organisationen stärke Positionen einnehmen zu können. Dies geschieht z.B. durch geeignete Schulungen und Projekte.