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8 Energiespartipps für den Sommer

Hitzeflimmern überm Asphalt, die Sonne brennt – was uns im Urlaub am Meer erfreut, kann im sommer­lichen Alltag zur echten Qual werden. Eine Klima­anlagen zu Hause oder den Kopf in den Kühl­schrank zu stecken, ist dabei jedoch nur schein­bar eine gute Wahl. Denn beides erhöht Ihren CO2-Ausstoß und trägt so zusätzlich zur Auf­wärmung des Klimas bei.

1. Rollos anbringen & richtig Lüften: Ist es Ihnen in Ihren vier Wänden zu heiß? Rollos vor den Fenstern helfen, die Räume angenehm kühl zu halten ohne ein strom­fressendes Klima­gerät zu nutzen.

2. Kalt duschen: Warum nicht dauer­haft im Sommer kälter als normal duschen? So sparen Sie im Sommer Energie für die Erwärmung des Wassers. Bei heißen Temperatur gilt: nicht eiskalt, sondern lau­warm duschen. Sonst muss ihr Körper nach dem Eisbad viel Energie zum Erwärmen auf­wenden – und Sie schwitzen schlimmer als davor. Statt dessen lieber am Ende der Dusche einmal kurz kalt abduschen. Darüber freuen sich auch Kreis­lauf und Binde­gewebe.

Heißer Tipp: Spar­dusch­köpfe mischen Wasser mit Luft und halbieren so den Wasser­verbrauch. So sparen Sie gleich doppelt!

3. Wäsche kalt waschen und warm trocknen: Ihre Wäsche kann dank moderner Kalt­wasch­mittel auf heißes Wasser verzichten. Das schont nicht nur Umwelt und Geld­beutel, sondern auch die Farben. Setzen Sie dabei am besten auf den Öko-Wasch­gang Ihrer Wasch­maschine. Bei Wasch- und übrigens auch Geschirr­spül­maschinen gilt: Am meisten Strom wird für das Erhitzen des Wassers verbraucht. Im Spar­programm läuft die Maschine zwar länger, aber dafür wird das Wasser weniger stark erwärmt. Statt dessen wird die Wäsche länger durch Wasser und Wasch­mittel geschleudert.

4. Mehr Gemüse auf den Grill: Denn ein Kilo­gramm Rind­fleisch ver­ursacht so viele Treib­haus­gase wie 19 Kilo­gramm Gemüse. Wer nur Gemüse statt Fleisch grillt, kann so pro Jahr fast 75 kg CO2ver­meiden. 

5. Stromsparender Kühlschrank: Auf Bier müssen Sie beim Grillen nicht verzichten: Ein Liter verursacht 460 g CO2, Milch hingegen schlägt mit 950 g zu Buche. Kühlen Sie ihr Blondes außerdem noch in einem energieeffizienten A+++-Kühlschrank, sparen Sie im Sommer viel Energie. Denn Alte Kühlschränke sind Stromfresser: Im Vergleich zu einem Standard-Kühlschrank der A-Klasse verbraucht ein A+++-Kühlschranks über 100 Kilowattstunden weniger pro Jahr. 

6. Urlaub in Deutschland: Warum in die Ferne schweifen – Flug­reisen sind besonders klima­schäd­lich und ver­ursachen jede Menge CO2. Am besten, Sie erkunden heimische Natur­gebiete! 

7. Standby abschalten: Ob See, Freibad oder Fahr­rad-Tour ins Grüne: Schalten Sie alle Geräte aus, wenn Sie den ganzen Tag unter­wegs sind und achten Sie darauf, dass die Geräte nicht im Standby-Modus weiter Strom ver­brauchen. Mit abschalt­baren Stecker­leisten drehen Sie allen Geräten zuver­lässig den Strom ab – bequemes Energie­sparen im Sommer wie im Winter. 

8. Zuhause sommerfest machen: Wenn Sie Ihr Zuhause lang­fristig gegen zu hohe Temperaturen schützen wollen, helfen Ihnen bauliche Maß­nahmen dabei. Haus­besitzer sollten eine fach­gerechte Dämmung des Hauses durch­führen lassen. Eine Dämmung vermeidet uner­wünschte Temperatur­änderungen sowohl im Sommer als auch im Winter und spart so Heiz­energie und macht eine Klima­anlage über­flüssig. 


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