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Klimafolgenanpassungsmanagerin nimmt ihre Arbeit auf

Frischer Wind für’s Klima in Pforzheim

v.l.: Armin Aydt (Amtsleiter Amt für Umweltschutz), Bürgermeisterin Sibylle Schüssler und Elias Weigel (Abteilungsleiter Klimaschutz) begrüßen mit Sylvia Lorenz (2.v.l.) die erste Klimafolgenanpassungsmanagerin Pforzheims.
©Stadt PforzheimFoto: Alina Di Sannio

Das Amt für Umweltschutz der Stadt Pforzheim hat Verstärkung bekommen. Seit Anfang Januar koordiniert die Biologin Sylvia Lorenz die geplanten Maßnahmen für ein grünes, resilientes und klimafittes Pforzheim. Denn der Klimawandel verursacht auch lokal bereits spürbare Folgen: Hitzewellen, Trockenheit und Starkregen haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Deshalb hat der Pforzheimer Gemeinderat im letzten Jahr eine innovative und umfangreiche Strategie zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels beschlossen. Damit nimmt die Stadt Pforzheim eine bundesweite Vorreiterrolle ein. „Ich freue mich, dass es uns gelungen ist, bundesweit als eine der ersten Kommunen diese geförderte Stelle zu schaffen. Nun können wir mit einer zentralen Kümmerin aktiv in die Umsetzung unserer Strategie starten“, so Umweltbürgermeisterin Sibylle Schüssler.

Die Dienstbezeichnung „Klimafolgenanpassungsmanagerin“ klingt auf den ersten Blick sperrig, doch auf den zweiten Blick eröffnet sich ein weites Tätigkeitsfeld. Neben der Öffentlichkeitsarbeit ist die Koordinierung ämterübergreifender Aktivitäten in der Stadtverwaltung ein wichtiger Aufgabenschwerpunkt. Denn die Anpassung an die Folgen des Klimawandels ist eine Querschnittsaufgabe, die alle Ämter betrifft und herausfordert. Lorenz freut sich sehr auf ihre Arbeit: „Mich fasziniert ganz besonders die Vielfalt der Aufgaben, die hier in Pforzheim auf mich warten. Denn um die Stadt widerstandsfähig gegen den Klimawandel zu machen, braucht es die Mitwirkung vieler Akteure. Seien es Hausbesitzerinnen und -besitzer, die ihre Fassaden begrünen, oder engagierte Gruppen, die Stadtbäume pflegen, oder die Verwaltung, die klimastabile Baumarten wie beispielsweise die Eiche im Wald aktiv fördert.“ Die Stelle wird für drei Jahre zu 90 Prozent vom Bund gefördert und ist in ein bundesweites Netzwerk von zukünftigen Klimafolgenanpassungsmanagerinnen und -managern in Städten und Kreisen eingebunden.